Berlin im Jahr nach dem Mauerfall: Die Zeit ist geprägt von Euphorie – und von Angst. Von Aufbruch – und von der alles überschattenden Realität von Aids. Im Ostteil der Stadt hat ein halbes Dutzend junger Menschen eine neue Heimat und eine Wahlfamilie gefunden. Dort leben unter anderem der HIV-positive Drag-Performer Bruno mit seinem Partner, einem kubanischstämmigen Tänzer, ein lesbisches Paar und Nina, die noch kurz vor der Maueröffnung aus Wittenberg in den Westen geflohen ist, um hier ihr Glück als Musikerin zu versuchen. Auch ihr jüngerer schwuler Bruder Mario sucht Unterschlupf in der Wohngemeinschaft. Entwickelt wurde das Stück von Peter Plate und Ulf Sommer (ehemals Rosenstolz), von denne auch die Musik bzw. die Songtexte stammten. Für das Libretto und die Regie zeichnen Franziska Kuropka und Lukas Nimscheck verantwortlich, Joshua Lange ist Ko-Autor.
Die Uraufführung von „Wir sind am Leben“ fand am 21. März 2026 im Theater des Westens Berlin statt.
Interview mit Peter Plate und Ulf Sommer (Rosenstolz) auf magazin.hiv
Foto: Stage Entertainment / Jörn Hartmann

