The Man I Love

Wie bereits in „Peter Hujar’s Day“ (2025), der einen Tag in der Wohnung des schwulen (1987 infolge von Aids verstorbenen Fotografen erzählt, hat der US-Filmemacher Ira Sachs auch seinem Spielfilm „The Man I Love“ in der New Yorker Kunstszene verortet. Die Handlung spielt nun in den 1980er-Jahren, als Aids noch ein Todesurteil war und die verfügbaren Medikamente nicht immer den gewünschten Erfolg brachten. Im Zentrum steht der charismatische Schauspieler und Performancekünstler Jimmy George (Rami Malek), der mitten in den Proben für eine neue Produktion steckt und trotz fortgeschrittener Erkrankung rastlos zwischen Theaterproben und Affären taumelt. Die Arbeit gibt ihm Halt. Um ihn herum kreisen sein Partner Dennis (Tom Sturridge), seine Schwester (Rebecca Hall), sein Schwager (Ebon Moss-Bachrach) und seine Kolleg:innen im Theaterensemble. In diese Welt tritt nun der Nachbar von unten, ein junger Mann namens Vincent (Luther Ford), der es auf Jimmy abgesehen hat und nicht ruhen wird, bis er bekommt, was er will – ohne Rücksicht auf Jimmys Krankheit und sein eigenes Wohlbefinden.

„The Man I Love“, USA 2026. Regie Ira Sachs, Buch Ira Sachs , Maurício Zacharias. Mi : Rami Malek, Tom Sturridge, Luther Ford, 96 min.

Foto (c) Big Creek